LED & Schule

LED Licht in Klassenräumen

Viele können sich noch an ihren ersten Schultag erinnern. Dabei werden sich die wenigsten an die Beleuchtung im Schulgebäude oder im Klassenzimmer erinnern. In der Regel reicht das Tageslicht im Schulraum aus, vor allem im Winter ist in den Randstunden zusätzlich Licht notwendig, was eine gemütliche Stimmung erzeugt. Im Klassenzimmer gibt es immer wieder Schüler, die sich beschweren, wenn sie an der Tafel nichts konnten, weil das Fenster sich spiegelte oder ähnliches. Werden Dias gezeigt oder ein Film angesehen, stört die Beleuchtung ebenfalls.

Eine gute Beleuchtung sorgt dafür, dass Lehrer und Schüler guten Sichtkontakt und haben und kommunizieren können, niemand geblendet ist und die LEDs gar nicht erst auffallen. Das gilt für die Nutzung von Medien, für den Gruppenunterricht oder für Frontalunterricht. LED-Leuchten sorgen dafür, dass Schüler mit dem Unterrichtsmaterial arbeiten können und ohne Einschränkungen lesen und schreiben können. Nicht nur im Klassenzimmer, auch in Werkstätten, Laboren, Sporthallen, Chemieräumen oder ähnliches dienen LED-Leuchten der Sicherheit und dem effektiven Arbeiten. Zudem fördert die richtige Beleuchtung Konzentration und Leistung der Schüler. Dabei spielen auch Wohlbefinden und eine Balance zwischen Aktivierung und Erholung eine wichtige Rolle. Moderne Beleuchtung in Schulen muss vielen Aspekten Rechnung tragen und sich dem vielseitigen Unterricht anpassen.

Besser lernen mit dem richtigen Licht

Licht ist der wesentliche Faktor für die visuelle Wahrnehmung und emotionale Empfindungen der Menschen. Daher spielt das Licht auch beim Lehren und Lernen eine zentrale Rolle. Unser Leben ist von Lernprozessen geprägt, die dazu beitragen, dass wir bewusst und unbewusst verschiedene kulturelle, soziale, geistige und körperliche Fähigkeiten, Kenntnisse und Kompetenzen erlangen. Dies geschieht immer in bestimmten Lernsituationen, in denen die Beleuchtung stimmen muss und angepasst werden kann. So können Schüler die Informationen besser aufnehmen und verarbeiten.

Richtiges Licht mit LEDs schafft die Voraussetzung für ein effektives Lernen, motiviert und fördert die Konzentration. Dabei kommt es auch auf eine ausgewogene Lichtmischung an.

Es lernt sich besser mit dem richtigen Licht, da eine unzureichende Beleuchtung als störend und unangenehm empfunden wird. Ist die Beleuchtung zu grell oder zu dunkel, kann das ablenken und die Augen beeinträchtigen. Wenn es also um die Planung und Gestaltung der LED-Beleuchtung für Klassenzimmer geht, sollten immer die Kinder im Mittelpunkt stehen. Abhängig vom Alter haben Schüler nämlich unterschiedliche Lichtbedürfnisse. So sind heute die Beleuchtungsanlagen an die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen angepasst und werden so den Anforderungen gerecht.

Licht in Unterrichtsräumen

Moderner Unterricht fördert und fordert die Schüler. Dabei geschieht das Lernen größtenteils über das Sehen. Durch eine gute LED-Beleuchtung ist ein konzentriertes und ermüdungsfreies Arbeiten möglich und wird die Aufmerksamkeit der Schüler erhöht.

Ständiges Lernen ist wichtig, nicht nur für Schüler. Mit Freude und der richtigen Motivation gelingt das Lernen noch besser, leichter und effektiver. Das gilt für Kinder im Kindergarten, Schüler, an Berufsschulen, Universitäten gleichermaßen. Moderner Unterricht gestaltet sich dabei flexibel sowohl als Gruppenarbeit oder Frontalunterricht. Damit die unterschiedlichsten Lernsituationen erfolgreich umgesetzt werden können, muss auch die Beleuchtung flexibel eingesetzt werden können. Für eine flexible und freie Raumnutzung muss auch das Licht stimmen. Wände und Rückwand müssen gut ausgeleuchtet sein, außerdem eine gleichmäßige Ausleuchtung des Raums mit LED-Leuchten.

Ideal ist hierbei Tageslicht. Künstliches Licht durch LED-Leuchten ist im besten Fall dimmbar. Wichtig ist auch, dass die Leuchten nicht blenden. Abhilfe schaffen verschiedene Lichtfarben, dimmbare Leuchten sowie Jalousien oder Vorhänge, die auch das Tageslicht mit unterschiedlichem Sonnenstand regulieren können. Mit Wandflutern  lassen sich auch Tafeln optimal ausleuchten.

LED-Leuchten für Tafeln und Whiteboards

Tafeln und Präsentationsflächen müssen gleichmäßig und ausreichend beleuchtet werden. Dazu kommt, dass ein häufiger Blickwechsel die Schüler ermüden kann. Neue Präsentationsmedien erfordern zudem differenzierte Lichtlösungen.

Tafeln und Whiteboards gehören heute zur Standardausstattung im Klassenzimmer. Die Whiteboards ersetzen vielerorts die klassischen grünen Tafeln. Während die grünen Tafeln eine ausreichende helle und gleichmäßige Beleuchtung mit LED benötigen, kommen weiße Tafeln mit weniger Licht aus und sind anfälliger für Reflexe. LED-Leuchten müssen dabei dafür sorgen, dass die Präsentation gut sichtbar oder das Geschriebene gut lesbar ist, und zwar von allen Sitzplätzen aus im Klassenzimmer. Wandfluter im richtigen Abstand ergänzen hier sinnvoll die Allgemeinbeleuchtung. Wichtig ist auch, dass für Präsentationen mit einem Beamer die Beleuchtung im Klassenzimmer gedimmt oder ausgeschaltet werden kann.

LED-Licht für Computerräume

Im modernen Unterricht dürfen Computer und innovative Kommunikationstechnologien nicht fehlen. Sie haben inzwischen ihren festen Platz im Klassenzimmer. Speziell in Computerräumen ist es wichtig, dass die Beleuchtung der jeweiligen Tätigkeit, der Unterrichtsform und der Stimmung angepasst wird. Aufgrund der immer wichtiger werdenden Medienkompetenz sind Computerräume wichtiger Bestandteil der Schulen. Kaum ein Beruf kommt heute ohne Tätigkeiten am PC aus. Dementsprechend haben sich auch Lern- und Kommunikationsmedien stark gewandelt.

Das digitale Lernen stellt an die Lichtkonzepte in den Computer- und Medienräumen der Schulen jedoch neue Anforderungen. Das störungsfreie Arbeiten am PC gelingt nur durch gutes Sehen und mit blendfreier LED-Beleuchtung. Zu große Kontraste ermüden die Augen. Daher kommt es auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Helligkeit des Bildschirms, Arbeitsplatz und Umgebung an. Experten empfehlen daher größtenteils eine indirekte Beleuchtung. Am besten vermeidet man hier Tageslicht.

Licht im Labor

Naturwissenschaftliche Fächer wie Physik, Chemie, Mathematik und Biologie gehören selbstverständlich auf den Lehrplan. Gerade in Physik und Chemie gehören Versuche zum Unterrichtsalltag. Daher gibt es häufig speziell eingerichtete Chemiesäle. Damit die Experimente sicher ablaufen und das naturwissenschaftliche Wissen anschaulich vermitteln werden kann, finden die Versuche meist auf dem Lehrerpult oder auf den Schülertischen statt. Wichtige Voraussetzung ist dabei aber auch die richtige Beleuchtung. Um mit kleinen Objekten gut arbeiten zu können, wird eine Beleuchtung von mindestens 500 Lux empfehlenswert.

Die Arbeit mit Chemikalien und technischen Geräten erfordert ein genaues sehen und daher das richtige Licht. Dazu gehört auch, dass die LED-Beleuchtung nicht auf Gas oder Metall spiegelt oder reflektiert. Auch hier sind daher Beleuchtungslösungen sinnvoll mit einem großen indirekter Beleuchtung. Häufig müssen die Räumlichkeiten für Experimente gedimmt oder abgedunkelt werden. Zu Gunsten der Sicherheit sollten daher Türen und Ausgänge sowie Stufen mit einer Sicherheitsbeleuchtung oder speziellen Treppenlichtern ausgestattet sein. Die Unterschiede der Farben der Chemikalien sind oft so fein, dass die LED-Lampen über eine hervorragende Farbwiedergabe verfügen. Index sollte hier bei 90 und mehr liegen.

Kunst und Musik im rechten Licht

Auch die Musik und die Kunst kommen an den Schulen nicht zu kurz. Zur Allgemeinbildung gehören Kunst und Musik zwingend dazu. Außerdem ist der positive Einfluss auf die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen wissenschaftlich erwiesen. Doch auch im Musiksaal muss die Beleuchtung stimmen.

Kunsträume und Musiksäle benötigen ein differenziertes Beleuchtungskonzept. Beim Zeichnen und Malen kommt es auf Präzision und Genauigkeit an. Die Beleuchtungsstärke liegt hier daher häufig bei 750 Lux. In den Fachräumen kommt es immer darauf an, dass die Schüler bei ihren Tätigkeiten nicht geblendet werden. Außerdem kommt es darauf an, dass im Kunstunterricht die Farben richtig erkannt werden. Daher sollten LED Leuchten hier über eine Farbwiedergabe von 80 bis 90 RA verfügen, wenn nicht mehr. Ähnliches gilt für Musikräume, in der die Instrumente und Noten im Vordergrund stehen.

Bei der Planung des Lichts sollte bedacht werden, dass Noten auch sehr klein sein können oder dass Musiker die Position verändern. Daher ist wichtig, störende Schatten, blendende Lichter und ähnliches zu vermeiden. Bei Rasterleuchten sollte in Musikräumen auf eine hohe Verarbeitungsqualität geachtet werden, um die Resonanz im Raum nicht zu stören.